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hs-sql-agent
2.0.2
Dokumentation 2.0.2
Dokumentation Administration

Custom Tools

Zweckgebundene Query- oder DML-MCP-Tools erstellen und veröffentlichen, ohne die Richtliniengrenzen von hs-sql-agent zu umgehen.

Mit Custom Tools können Betreiber eine benannte, zweckgebundene MCP-Operation auf SQL-Basis bereitstellen, statt jeden Client die vollständige Anweisung neu erzeugen zu lassen.

Ein veröffentlichtes Tool wird für die Datenbank aufgelöst, die an den authentifizierten MCP-Schlüssel gebunden ist. Der Server lädt die veröffentlichte Definition, rendert das konfigurierte SQL-Template mit den deklarierten Argumenten und leitet die Ausführung je nach Tooltyp an den typisierten Query- oder DML-Runtimepfad weiter.

Tooltypen

Ein aktuelles Custom Tool besitzt einen von zwei Ausführungstypen:

  • Query — läuft über den Query-Compiler-/Runtimepfad und liefert serialisierte Ergebniszeilen.
  • DML — parst die gerenderte Mutation über den typisierten DML-Runtimepfad und verwendet denselben DML-Freigabeablauf wie die eingebaute Mutationsausführung.

Unbekannte Tooltypen werden abgelehnt.

Veröffentlichung gehört zur Verfügbarkeit

Die Runtime löst nur ein veröffentlichtes Tool für die Datenbank des aktuellen MCP-Schlüssels auf. Ein Tool, das in der Administrationsoberfläche existiert, aber nicht veröffentlicht wurde, ist unter seinem MCP-Namen nicht verfügbar.

Bearbeitung und Prüfung bleiben dadurch von der aktiven MCP-Oberfläche getrennt.

Custom bedeutet nicht unkontrolliert

Vor der Ausführung prüft der Proxy Toolzugriff und Datenbankbindung. Query-Tools verwenden die aktuelle Sicherheitsrichtlinie, Tabellen-Whitelist und den SQL-Concurrency-Limiter. DML-Tools verwenden den typisierten DML-Parser sowie TypedDmlApprovalFlow, einschließlich Auflösung der Tabellen-Whitelist und menschlicher Freigabe.

Auch die Ausführung erzeugt Audit-Ereignisse. Ein Custom Tool ist damit eine wiederverwendbare Schnittstelle innerhalb derselben Sicherheitsgrenze und kein Ausweg um sie herum.

Freigabe über MCP-Schlüssel

Namen von Custom Tools können zusammen mit den eingebauten Toolnamen in die Liste erlaubter Tools eines MCP-Schlüssels aufgenommen werden. Geben Sie möglichst nur die benannten Tools frei, die ein Client tatsächlich benötigt, statt die Tooloberfläche uneingeschränkt zu lassen.